AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Maklervertrag
Mit der Inanspruchnahme der Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit bzw. mit der Anforderung von Informationen, eines Exposés, der Durchführung von Objektbesichtigungen oder mit der Aufnahme von Verhandlungen mit dem Verkäufer oder dem Vermieter oder deren Stellvertretern, eines von der PRIMMOPLUS GmbH & Co. KG angebotenen Objektes, kommt der Maklervertrag mit dem Miet- oder Kaufinteressenten zu den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustande.

§ 2 Provisionsanspruch
Für die Vermittlung oder den Nachweis zum Abschluss von Verträgen erhält PRIMMOPLUS
- bei Grundstücksverkäufen oder dem Verkauf von Gewerberäumen, Bestands- sowie Neubauimmobilien 3% vom Kaufpreis,
- bei Vermietung von Wohn- oder Gewerberäumen zwei Monatsmieten, bezogen auf die Bruttomiete abzüglich Energiekosten.
Hinzu kommt die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe.
Die Provision ist mit Abschluss des Hauptvertrages verdient und sofort zur Zahlung fällig.
Dies gilt auch für den Fall, dass es mit einem nachgewiesenen Interessenten oder Vertragspartner zu einem Vertragsabschluss kommt, obwohl die Vertragsverhandlungen zwischenzeitlich unterbrochen wurden und der Makler zu späteren Verhandlungen nicht mehr hinzugezogen wird oder eine andere Person die Verhandlungen weiterführt. Die Maklerprovision ist auch dann fällig, wenn die Tätigkeit des Maklers nur mitursächlich zur Unterzeichnung des Vertrages war.

§ 3 Notarielle Beurkundung eines Kaufvertrages/ Abschluss eines Mietvertrages
Der Makler hat Anspruch auf Anwesenheit bei der Unterzeichnung des Kauf- oder Mietvertrages sowie auf ein Exemplar der jeweiligen Verträge. Bei Kaufverträgen hat der Makler das Recht, seinen Courtageanspruch durch eine Maklerklausel im Vertrag mit beurkunden zu lassen.

§ 4 Vorkenntnis
Ist dem Kunden ein von PRIMMOPLUS unterbreitetes Angebot bereits bekannt, muss er diesen Umstand PRIMMOPLUS unverzüglich schriftlich unter Bekanntgabe der Quelle mitteilen. Verstößt der Kunde gegen diese Mitteilungsverpflichtung, behält sich PRIMMOPLUS Schadenersatzansprüche vor.

§ 5 Doppeltätigkeit
Die PRIMMOPLUS GmbH & Co. KG behält sich vor, auch für die andere Vertragspartei entgeltlich tätig zu werden.

§ 6 Schadenersatz
Der Auftraggeber darf die von PRIMMOPLUS erhaltenen Informationen, Nachweise etc. nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung an Dritte weiterleiten. Verstößt der Kunde gegen diese Verpflichtung, haftet er PRIMMOPLUS gegenüber auf Zahlung der entgangenen Provision dann, wenn aufgrund ungenehmigter Weitergabe ein Vertragsabschluss mit einem Dritten zustanden kommt und PRIMMOPLUS keine Provision zusteht. Weiter gehende Schadenersatzansprüche von PRIMMOPLUS bleiben unberührt.

§ 7 Haftung
Der Kunde kann Schadenersatzansprüche gegenüber PRIMMOPLUS nur dann geltend machen, wenn PRIMMOPLUS vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat. Angaben in Exposés, Prospekten, Beschreibungen etc. beruhen ausschließlich auf Angaben, die PRIMMOPLUS von Objektanbietern erhalten hat und werden demgemäß an den Auftraggeber weitergegeben.
PRIMMOPLUS übernimmt für die Angaben keinerlei Haftung.

§ 8 Datenschutz
Alle personen- und objektbezogenen Daten werden ausschließlich nur für die Bearbeitung des Auftrags verwendet. Der Auftraggeber willigt der Datenweitergabe an Dritte zu, sofern dies für die Erfüllung des Auftrags erforderlich ist. Eine andere Weitergabe der Daten erfolgt nicht.

§ 9 Änderungen und Ergänzungen
Änderungen und Ergänzungen mit der mit PRIMMOPLUS GmbH & Co. KG geschlossenen Verträge bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden haben keine Wirksamkeit.

§ 10 Gerichtsstand/ Erfüllungsort
Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Ettenheim, sofern ein Maklervertrag mit einem Vollkaufmann geschlossen wird.

§ 11 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages unwirksam sein oder werden, berührt dies die Gültigkeit des Vertrages oder die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Vertragsparteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine Klausel zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen und rechtlichen Inhalt der unwirksamen Bestimmung gerecht wird.